9.11.: Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Auch in diesem Jahr findet die Gedenkdemonstration zum Jahrestag der Pogromnacht statt. Vorher gibt es um 16.15 Uhr Am GRIPS-Theater am Hansaplatz bereits eine Demonstration zum Mahnmal Levetzowstraße (sowie um 16 Uhr vom Leopoldplatz aus).
Um 17.00 Uhr findet in der Levetzowstraße die Gedenkkundgebung statt, mit anschließernder Deonstration zur Putlitzbrücke. Bei der Kundgebung spricht u.a. der Holocaust-Überlebende Horst Selbiger.

Auch das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte werden Gedenkveranstaltungen anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 gemeinsam mit Schulen aus dem Bezirk zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus veranstalten.

Schülerinnen und Schüler werden an diesem Tag an folgenden Orten gedenken:
9.30 Uhr: Aula der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule mit Schülerinnen und Schülern der Schule (Quitzowstraße 141)
Anschließend gemeinsame Kranzniederlegung am Gedenkort Güterbahnhof Moabit (gegenüber)
9.30 Uhr: Am Jüdischen Krankenhaus (Gedenktafel, Heinz-Galinski-Str. 1) mit Schülerinnen und Schülern des Lessing-Gymnasiums
10.00 Uhr: Gedenkstätte Siegmundshof 10 mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Tiergarten
10.30 Uhr: Gedenkstätte Levetzowstraße 7 – 8 mit Schülerinnen und Schülern des Französischen Gymnasiums
12.00 – 14.00 Uhr im GRIPS-Theater. Eine gemeinsame Gedenkveranstaltung mit Aufführungen von Schülerinnen und Schülern des Französischen Gymnasiums, des Gymnasiums Tiergarten, der Theodor-Heuss-Oberschule und des Lessing-Gymnasiums.

Aber auch die Neonazis wollen demonstrieren!
Sie treffen sich um 18.30 Uhr am Washingtonplatz hinter dem Hauptbahnhof (Spreeseite) zu einem “Trauermarsch” unter dem Motto “Für die Opfer der Politik”. Veranstalter ist die rechtsextreme Organisation “Wir für Deutschland”, die in Berlin schon öfter Nazi-Aufmärsche organisiert hat.

 

 


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